Endlich Sonne und Wärme – leider nur von kurzer Dauer

p217Als wir gestern nach endlosen Serpentinen durch Schluchten, über Pässe, auf engen Strassen mit bis zu 12% Steigung bzw. Gefälle auf die „Ebene“ der Ostprovence herabsahen und die herrliche Sonne des späten Nachmittags genossen, glaubten wir uns am Ziel und fernab von Regen und Kälte.
Noch lange nach Einbruch der Dunkelheit saßen wir beim Rotwein vor unserem Zelt auf dem Campingplatz Les Floralies auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs von Montauroux. Nachts tröumte Yingjun zwar, dass es geregnet habe, doch auch das Frähstäck genossen wir heute im strahlenden Sonnenschein. Dunkle Wolken erschienen jedoch schon bald im Sädosten als Vorboten des spöteren Weltuntergang mit Blitz, Donner und Platzregen.
Der Regen erwischte uns am Mittag in Grasse, Welthauptstadt der Parfümherstellung und spätestens seit der Verfilmung von Patrick Süsskinds Roman „Das Parfüm“ allen bekannt. Seitdem hat es mit nur kurzen Unterbrechungen Gewitter gegeben, und unser Zelt stand bei unserer Rückkehr in einem See. Der Regen hat zwar inzwischen aufgehört, aber die Temperatur dürfte in etwa dem gleichkommen, was man von einem durchschnittlichen Kühlschrank erwartet. Atemfahnen in der Provence im Spätsommer, davon kann nicht jeder berichten.

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