Die verrückte Palme

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Wenn man schon hier ist, muss man mindestens einmal auch die sog. touristischen Höhepunkte von „Do buy!“ besuchen. Station 1: The Palm Jumeirah. Einen Überblick über dieses Landgewinnungsprojekt im Megaformat bekommt man wohl nur aus der Luft. Aber auch beim Durchfahren des Palmenstamms werden die gigantomanischen Dimensionen deutlich. Den besten Überblick zu Lande hat man vom Gelände des Atlantis genannten Kempinski mit seinen 1600 für Normalmenschen unbezahlbaren Hotelzimmern. Auf dem Foto fängt die Skyline ganz weit hinten links mit dem emblematischen Hotel Burj an. Das höchste Gebäude der Welt, das Burj Khalifa, fehlt jedoch. Ansonsten streift der Blick über einen Teil der High Speed Wasserrutschen des Aquaventure Waterpark.
Die ganze Palme ist ein eigentlich unnötiges und reichlich durchgeknalltes Bauprojekt. Eigentlich sollte alles längst fertig gestellt sein. Doch einige Palmwedel liegen noch bar jeder Bebauung brach. Wieviele der sehr dicht aneinander gebauten Villen heute verkauft sind, ist Geschäftsgeheimnis. Dennoch sind mit der „World“ genannten künstlichen Inselgruppe in Form einer Weltkarte und den beiden zusätzlichen Palmen in Deira und Jebel Ali drei weitere und noch gigantischere Projekte ähnlicher Art im Bau. Für die Investoren wird sich’s wohl nur rechnen, wenn die unzähligen Russen, die hier Luxushotels und Luxus Shopping Malls bevölkern, sich auch zum Kauf einer Immobilie am Golf durchringen können.

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