Rolands überall

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Brandenburg an der Havel ist insgesamt bestimmt keine besonders schöne Stadt. Mit ihrer langen Geschichte birgt sie in der Altstadt dennoch eine ganze Menge interessanter Baudenkmäler. Da ist das älteste Bürgerhaus aller märkischen Städte aus dem Jahr 1204 oder eben das aus einer überdachten Markthalle entstandene gotische Rathaus mit dem wohl ebenso alten Roland davor.

Roland steht hier allerdings erst seit Ende des 18. Jahrhunderts, weil er auf dem Neustädter Markt die preussischen Soldaten beim Exerzieren störte. Wenn man genau hinsieht, erkennt man auf Rolands Kopf ein wenig vegetativen Wildwuchs. Der Legende nach handelt es sich dabei um Donnerkraut, das vor Blitzschlag schützen soll.
Eigentlich galt dieser wie auch alle anderen Rolands in Norddeutschland als Schutzpatron eines Marktes und stand gleichzeitig für Stadtrechte und königlichen Schutz.

Geht man mit offenen Augen durch die Innenstadt, entdeckt man auf Schritt und Tritt bauliche Ensembles aus Gotik, Barock, Gründerzeit und Jugendstil. Die bestrenovierten Häuser sind heute allerdings durchweg Sitz der Stadtverwaltung. In einigen der alten Gemäuer verstecken sich ganz überraschend aber sogar mit Michelinsternen geadelte Restaurants!

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