Guangzhou wie aus längst vergangener Zeit

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Wie jede chinesische Stadt hat sich auch Guangzhou insbesondere seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre massiv verändert. An die Stelle der an das Klima so gut angepassten alten Häuser, die in ihrer Hybridität europäisch-chinesischer Baustile und mit ihren endlosen, schattenspendenden Arkadengänge früher das Stadtbild bestimmten, sind die selben gesichtslosen Hochhausblöcke wie  überall in China getreten.

Doch es gibt auch noch Reste der einst beherrschenden Baukultur. Damit meine ich weniger die im Vorfeld der Asian Games in eiheitlichem Betongrau überpinselten und dadurch totsanierten Stadthäuser entlang der Fußgängerzone Shangjiu Lu und Xiajiu Lu:

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Es sind eher die kleineren und unbedeutenderen Straßen und Gassen des Bezirks Liwan, in denen es noch oft so aussieht wie vor enem Vierteljahrhundert. Bisher hat man hier auf das Überstreichen der Ziegebauten verzichtet. Und so sind die Gebäude als das erkennbar, was sie sind – Mischungen aus Ziegel- und Betonbauten, teilweise ziemlich extravagant.

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Nachdem Motorräder aus der Innenstadt verbannt wurden, ist es vielerorts nicht nur ruhiger und ungefährlicher für Fußgänger. Auch das Fahrrad hat als modernes Individualverkehrsmittel wieder Einzug gehalten. Manch einer tut sich allerdings noch schwer, wenn es darum geht den Einsatz mobiler Kommunikationsmedien mit dieser Fortbewegungsart zu kombinieren.

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