Gegen den bösen Blick – und Vampire?

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Der Spiegel mit den Hexagrammen an der Hauswand ist im ländlichen China heute wieder allgegenwärtig. Wie wohl fast überall auf der Welt soll er den bösen Blick und Dämonen abwehren. Das rote Gefäß, das am Morgen jeweils ein brennendes Räucherstäbchen aufnimmt, ist recht typisch für Guangdong. Ob in diesem Dorf keine 150 km von der Millionenmetropole Guangzhou entfernt aber eine spezifische Angst vor Vampiren herrscht, konnte ich nicht herausbekommen. Die wenigen Leute, die ich fragen konnte, sprachen schlicht kein Mandarin und ich nicht ihren kantonesischen Dialekt… Ich denke aber doch, dass die Knoblauchknolle hier eine andere Bedeutung hat. Immerhin ist es eine wichtige Feldfrucht, die Geistern und Göttern zusammen mit dem täglichen Rauchopfer zusteht.

Da ich mich gerade in Zwangsferien befinde, werden in den nächsten Tagen und Wochen wohl noch einige neue Fotos und Texte aus Guangdong, Taiwan und Singapur dazu kommen. Bleibt dran.

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