Im Wald der Monster von Bomarzo

Nun kommen endlich auch die Bilder aus Bomarzo, das eigentlich unser Ziel war, als wir zufällig in Bagnoregio landeten. Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bevölkern riesige steinerne Fabelwesen das bewaldete Anwesen, das einst dem letzten Feudalherrn von Bomarzo gehörte. Dieser Vicino Orsini ließ den „Park“ zwischen 1552 und 1585 als Heiligen Wald anlegen, den er 1564 seiner verstorbenen Frau aus dem Hause Farnese widmete.

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Nach dem Tod des Auftraggebers geriet diese skurrile Freiluftgalerie in Vergessenheit und wurde erst im 20. Jahrhundert wieder entdeckt. Im Wald tummeln sich Gestalten aus der griechischen Mythologie neben Szenen, die auf Literaturvorlagen der Renaissance zurückgeführt werden.

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Insgesamt ist die Interpretation aber wohl ziemlich schwierig, und auch die überall vorhandenen Inschriften scheinen wenig erhellend zu sein.

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Hier weiß man ziemlich sicher, dass es sich um den Eingang zum Orcus, der Unterwelt also, handelt. Warum in der Höhle hinter dem zahnlosen Maul allerdings ein steinerner Esstisch platziert ist, weiß der Himmel.

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Lasst die Kunsthistoriker über die Bedeutung der einzelnen Teile streiten und nach einer möglichen Interpretation der Gesamtanlage fahnden. Ein Besuch lohnt auch ohne letzte Gewissheit darüber, was uns Orsini nun damit sagen wollte.

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