Rund ums Cap Corse

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Auf Korsika lief anfangs eigentlich nichts wie ursprünglich zumindest rudimentär geplant. In Bastia mussten wir zunächst mit dem Auto in die Werkstatt. Diagnose: „Cardan“ – also so etwas wie die Radaufhängung vorn rechts defekt. Kostenpunkt ca. € 460, Reparaturdauer zwischen zwei und fünf Tagen, je nachdem, wo das Ersatzteil zu beschaffen sein würde. Prost Mahlzeit!

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So waren wir dann aber doch nicht unterwegs wie die beiden, die wir unterwegs trafen. Denn immerhin gab es über den ADAC einen kostenlosen Ersatzwagen. Nur passte dort keineswegs unsere komplette Campingausrüstung hinein.Wir konnten also nur mit dem Notwendigsten losfahren. Und dann sah das Wetter auch nicht gerade einladend nach sonniger Mittelmeerinsel aus, wie der Blick zurück auf Bastia mit seinem Fährhafen zeigt.

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Nach einem kräftigen Regenguss frischte dann aber auf unserem Weg entlang der Ostküste nach Norden der Wind kräftig auf und bewahrte uns – zunächst – vor weiterem Regen. An der Steilküste machten wir direkt an der Straße sogar ein Mittagspicknick bei strahlendem Sonnenschein. Auch der mehr als mannshohe wilde Fenchel, der überall wie Unkraut wuchs, und die phantastischen Wolkenformationen ließen erstmals nach der Abgabe unseres Autos in der Werkstatt ein wenig Urlaubsfeeling aufkommen.

Der Wind, der die Nordspitze Korsikas umwehte und für Schaumkronen auf dem Meer sorgte, sollte uns am Ende dann doch noch mehrere Tage begleiten.

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Nachdem wir die Nordspitze umrundet hatten (eigentlich wollten wir dort in der Nähe unser Quartier aufschlagen um den Zöllnerweg an der Küste entlang zu wandern – jedoch nicht mit Leihwagen und der Ungewissheit, wann wir unser eigenes Auto aus der Werkstatt holen würden), war Nonza unser nächstes Etappenziel.

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Hoch oben an der Steilküste ist es der malerischste Ort am Cap Corse und zeigte sich angesichts des Wetters in dramatischem Licht.

Da es schon relativ spät am Nachmittag war, als wir durch Nonza fuhren, reichte die Zeit nur für einen sehr kurzen Fotostopp. Weiter ging es zum vorläufigen Standquartier auf dem Campingplatz von Saint Florent.

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Aber ein paar Tage später verbrachten wir einen halben Tag in Nonza, frierend bei strahlender Sonne, weil der Seewind erbarmungslos kalt aus Nordwesten geradezu arktisch blies.

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Ganz abgesehen von den keineswegs frühsommerlichen Temperaturen war hier definitiv nicht and Schwimmen im Meer zu denken.

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