Seit 8.000 Jahren besiedelt

Da es oben in den Bergen im Regen und bei einer einstelligen Höchsttemperatur recht ungemütlich wurde, machten wir einen Tagesausflug, der uns wieder fast in die Ebene hinab führte. Filitosa wurde schon in der Jungsteinzeit besiedelt, und etwa 3.300 Jahre vor unserer Zeitrechnung wurden hier die ersten Menhire errichtet.

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Weitere 1.500 Jahre später zogen die Menschen auf den Hügel und errichteten dort einen ganzen Wald an Menhiren und aus zyklopischen Felsbrocken erste Festungsbauten, die an Hünengräber erinnern.

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Apropos Hünen… Viel später und ganzwoanders, im Oktober 2016 in Potsdam nämlich, pries ein chinesisches Restaurant auf einer Schiefertafel vor dem Eingang Hünchenbrust an. Da hatte ein Spaßvogel einfach das „h“ aus dem Hühnchen entfernt. Und wir fragten uns, wie man sich ein solches Hünchen, einen kleinen Hünen also, wohl vorzustellen habe.

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Abgesehen von behauenen oder grob zu prähistorischen Festungen aufgeschichteten Felsen begeisterte Filitosa im Kleinen mit Natur. Akanthus, Farne, Gräser, Wiesenblumen.Und gerade der regenverhangene Himmel, so schien es, ließ die Pflanzen richtig leuchten.

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