Bunte Böcke

Regen und Tageshöchsttemperaturen im einstelligen Bereich. So hatten wir uns Südafrika nicht vorgestellt. Meine Liebste war lustlos, so musste ich allein los. Ob sie beim Zeichnen auf der Terrasse angesichts des Wetters das bessere Los gezogen hatte, darf jedoch bezweifelt werden. Immerhin gab es für sie heißen Tee und frischen Kuchen, während ich darbte. Angesichts…

Schafe in Aquarell

Für Ostern war denkbar schlechtes Wetter angesagt, Regen und Kälte. In den Nationalparks in der Region, die wir uns für diese Tage ausgeguckt hatten, waren entsprechend alle festen Quartiere ausgebucht. Eine wie sich zeigte hervorragende Alternative bot sich mit einer der ganz wenigen extensiv bewirtschafteten Straußenfarmen in der Nähe von Heidelberg. Dieses einsame weiße Exemplar…

Weiter südlich nur noch die Antarktis

Das Restcamp im Agulhas National Park ist ein perfekter Rückzugsort. Die Zivilisation kann man weit hinter sich lassen. Wer braucht hier schon Satellitenfernsehen, auch wenn das zum Komfort der „Strandhütten“ im Nationalpark gehört? Meerumtost findet man sich in einer nahezu unberührten Landschaft südafrikanischer Küstenheide. Doch natürlich täuscht dieses Bild auch hier. Alle Fynbos-Gebiete der westlichen…

Land’s End

Wir verließen die Zedernberge, stoppten auf unserem Weg nach Südosten zum Weinkauf und genossen die Farbenspiele in der sanft hügeligen Weite der südafrikanischen Ebene. Unser Ziel am Cape Agulhas, dem südlichsten Zipfel Afrikas, bot dann ein Feuerwerk der Farben. Mit Blick Richtung Südpol genossen wir den Abend auf unserer Terrasse am Grill.

Wolfberg Cracks

Der Wanderweg hinauf zu den Wolfberg Cracks begann eigentlich unmittelbar hinter unserem Stellplatz, aber das wurde uns erst später klar. Am Ende waren wir dann aber auch froh, dass wir uns auf dem Rückweg nicht noch weitere Kilometer durch Hitze und Staub quälen mussten. So war die Wanderung zwar in Kilometern gerechnet gar nicht so…

Auf nach Wupperthal

Kein Witz, in der Abgeschiedenheit jenseits der Zedernberge liegt Wupperthal. Diese kleine landwirtschaftliche Siedlung geht auf die Gründung eines deutschen Missionars zurück und ist auch heute noch so weit entfernt von jeglicher Moderne, wie man es sich nur vorstellen kann. Der Weg dorthin führt durch eine Gegend, in der unsere GPS-Navigation weit und breit keine…

In der Heimat des Rooibos

Von Kapstadt aus fuhren wir mit dem Monstrum von gemietetem Geländewagen schnurstarcks Richtung Norden. Ich war heilfroh, dass wir die Straße überwiegend für uns allein hatten, sobald wir das Stadtgebiet verlassen hatten. So konnte ich mich schnell an die Abmessungen des Wagens, die Tatsache, dass der Blick zurück nur über die Außenspiegel möglich war, und…

Exotik pur

Mit vollem Recht zählt das Pflanzenreich der südafrikanischen Kapregion zum UNESCO-Weltnaturerbe. Auf einem halben Prozent der Landfläche Afrikas finden sich fast 20% aller Pflanzenarten des gesamten kontinents, ein Drittel davon ausschließlich hier zu finden. Die heidekrautähnliche Fynbosvegetation und eine Vielzahl von Proteen erregen meist die größte Aufmerksamkeit, aber auch die Sukkulenten der Karoo sind spannend….

Pinguine in Afrika?

Das klingt zunächst schräg, aber der südlichste Zipfel von Afrika ist schließlich nicht so weit entfernt von der Antarktis. Und so gibt es tatsächlich zwei, drei kleine Pinguinkolonien in Südafrika – eine davon in unmittelbarer Nähe der Metropole Kapstadt. Zwar fehlen hier die üblichen Ansichten von Kapstadt, aber ein Bild vom Tafelberg muss sein. Ganz…

Colours of Cape Town

Der bunteste Teil von Kapstadt ist mit Sicherheit das sogenannte Malayenviertel. Hier siedelten sich in der Tat vor langer Zeit malayische Arbeiter am Kap an. Und auch heute noch leben einige ihrer Nachfahren hier, obwohl sie im Zuge der Gentrifizierung wohl auf mittlere Sicht verdrängt werden. Ob die andernorts fehlende expressive Farbigkeit immer noch den…

Kasper

      hat heute seine lange Reise mit uns beendet. Lebewohl.            

Duomo di Orvieto

Die Kathedrale Mariä Himmelfahrt wird in Orvieto einfach nur der Dom genannt. Dabei dominiert er gar nicht so das Stadtbild, wie man vermuten würde. Er steht eher am Rande und versteckt sich geradezu, wenn man von dem großen Parkplatz am Fuß des Berges, auf dem sich Orvieto erstreckt, die Stadt betritt. So kann es gut…

Da stimmt was nicht mit der Kathedrale

Da tun sich gar seltsame Dinge an der Seitenwand der großen Kathedrale von Orvieto… Schwitzende Steinwände? Hitzedehnungen? Plötzliche geologische Faltungen im Gestein? Alles nur Hokuspokus. Aber wenn das Hochwasser kommt… … können die Mädels sich erstmal die Füße kühlen 😉

Begegnungen in Orvieto

Ein weiteres Ziel von unserem Standquartier am Bolsena See aus war das Städtchen Orvieto. Die große Attraktion ist dort die Kathedrale. Aber zunächst – es war Markttag – machten wir einige Begegnungen mit den Einwohnern – Tiere eingeschlossen.

Im Wald der Monster von Bomarzo

Nun kommen endlich auch die Bilder aus Bomarzo, das eigentlich unser Ziel war, als wir zufällig in Bagnoregio landeten. Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bevölkern riesige steinerne Fabelwesen das bewaldete Anwesen, das einst dem letzten Feudalherrn von Bomarzo gehörte. Dieser Vicino Orsini ließ den „Park“ zwischen 1552 und 1585 als Heiligen Wald anlegen,…

Königlich baden

Königlich baden, das versprach unsere nächste Etappe nach Rom – der runde und tiefe Vulkansee von Bolsena, an dessen Ufer wir für einige entspannte Tage mit Paddeln, Baden und Ausflügen Quartier bezogen. Der See hat es allerdings in sich. Jedes Jahr ertrinken hier unbedarfte Menschen. Selbst das Paddeln ist nicht ohne, denn nach einer absolut…

In Memoriam

Ein bißchen morbide sind diese Portraits ja schon. Gerade in ihrer Vergänglichkeit spiegelt sich jedoch auch die ästhetische Anziehungskraft nicht nur dieses Friedhofs in Rom. Dieses imposante Grabmal gilt dem Andenken an einen berühmten Pionier der Fliegerei, den ein Absturz sein Leben kostete.

Kolossal

Das ist vieles in Rom. Geschichte auf Schritt und Tritt. Im wahren Sinn des Wortes. Es gibt wohl keinen Quadratmeter in der Innenstadt, unter dem nicht die Trümmer der langen Geschichte schlummern. Für Städtebauer ein Albtraum, für Archäologen ein Traum. Natürlich ist das Colosseum der kolossalste der Kolossalbauten. Was überrascht, ist die extrem starke Verwendung…

Größenwahn im Schlafzimmer

Sein Schlafzimmer ließ der Erbauer der späteren Villa Farnesina in Trastevere von Sodoma mit der Hochzeit von Alexander dem Großen mit der persischen Königstochter Roxane schmücken. Überall treiben Putten ihr Unwesen. Auf dem Baldachin wühlen sie in den Laken, und das Gezerre an Roxane, die auf der Bettkante sitzt, soll man als lustvolles Entkleiden lesen….

Kunst und Kohle in Trastevere

Stadtauswärts über den Tiber kommt man in den netten Stadteil Trastevere. Eine der wichtigsten kulturellen Adressen ist die 1508-1511 erbaute Villa des toskanischen Bankers Chigi. Der Bauherr hatte sich nicht lumpen lassen und und Raffael und Co. mit der Ausmalung seines Hauses beauftragt. Allerdings hatte der erste Hausherr nicht wirklich lange etwas von dem Gebäude,…

piazze romane

Klar ist Rom tendenziell irre touristisch. Und neben den üblichen verkitschten Stadtansichten und Darstellungen von bella Italia in Öl, die man eigentlich seit den 1960er Jahren ausgestorben wähnte, laufen, lungern, „schweben“ auch an allen Ecken und Enden schräge Typen durch die Gegend. Indisch anmutende Schwebekünstler hatten in der Ewigen Stadt gerade besonders starke Konjunktur. Wenn…

Mahlzeit 2

Ein Rombesuch ist nicht vollständig ohne Abstecher in den Vatikan. Und wenn man schon mal in einem kirchlichen Gästehaus wohnt und für ein Treffen von Alumni einer kirchlichen Schule da ist, dann ist am Sonntagsvormittag ein Besuch auf dem Petersplatz fast schon Pflichtprogramm. Ohne Fernglas oder starkes Teleobjektiv ist der alte Franziskus allerdings kaum zu…

Perspektiven der Macht

An unserem ersten Nachmittag in Rom wanderten wir ziellos durch die Innenstadt, um zunächst unabhängig von allen Reiseführern ein Gefühl für die Stadt zu entwickeln. Die erste Kirchentür, die wir öffneten, führte uns ahnungslos gleich in die Mutterkirche des 1534 gegründeten Jesuitenordens. 1584 geweiht wurde sie mit der Ausdehnung der Macht des Ordens zum Vorbild…

Hier gehts um die Wurst

Die kleine umbrische Stadt Norcia gilt in Italien als Inbegriff für Wurst und Schinken. In vielen Ecken des Landes heißen Fleischer, die sich auf Wurst und Schinken aller Art spezialisieren, daher Norcineria. Das kleine Städtchen selbst scheint bevorzugter Halt für Rentnerbutterfahrten zu sein. Es ergossen sich an dem regnerisch düsteren Tag unseres Abstechers hierhin ganze…

Aus der Zeit gefallen

Als wir uns über kurvenreiche Bergstraßen und durch den Nebel von Spoleto hinauf zum Piano Grande mühten, passierten wir auf einem besonders steilen Abschnitt einen Viehtransporter, der sich durch die engen Serpentinen hinauf kämpfte. Sofort schoss uns durch den Kopf: Warum müssen die armen Tiere über die Berge in den Schlachthof gefahren werden? Welche verrückten…

Linsenzählerei

Wie man sieht, sieht man zunächst einmal nichts, oder doch zumindest nicht viel. Und genau so viel sahen wir, als wir nach schier endlosem Klettern über Pass-Straßen am Rande des Piano Grande in den Monti Sibilini ankamen. Irgendwann lichteten sich die Wolken dann aber und gaben auf knapp 1500 m über dem Meer den Blick…

Spoleto

Das Wetter spielte nicht gerade sommerlich, als wir hier unterwegs waren. Jeden Moment drohte ein Regenguss. Noch vor dem Stadtrundgang, auf dem uns dann tatsächlich ein Schauer erwischte, stärkten wir uns im Bioladen. Unser unübertroffener Reiseführer riet zu dieser Alternative zum fleischlastigen Essen der Region. Der Bioladen Il Biologico an der Ponte Garribaldi in der…

Himmel und Hölle in Assisi

Wie die allermeisten Städte der Toskana liegt Assisi malerisch an einem Bergrücken. Aus der Ferne wirkt das Pilgerstädtchen auch wirklich idyllisch. Man sieht eben die pilgernden Massen nicht sofort, die sich Busladung für Busladung in die mittelalterlichen Gassen ergießen. Keine der Kirchen im Bild ist übrigens DIE des Heiligen Franziskus. Die würde sich jenseits des…

Renaud Garcia Fons

Streichen, zupfen, schlagen, trommeln. Wir hatten das Glück, ein kostenloses Konzert des Cellisten Renaud Garcia Fons zu erleben, das er im Rahmen von Radiokulturtagen in einem Theater in Perugia gab. Kann man die Musik aus den Fotografien heraus hören?

Heiliger Bimbam, heilige Bambini

Perugia ist als größte Stadt Umbriens auch Heimstatt des Provinzmuseums. Und was kann man dort anderes erwarten als Putten und Heilige? Zur Abwechslung sind auch nicht nur verstümmelte Märtyrer oder alle Facceten des Leidens Christi dargestellt. So darf ein Jüngling schon mal verzückt in die Luft schauen. Die heilige Mama mit dem kleinen Gör darf…

Auf und ab durch Perugia

Wie schon im letzten Eintrag gesagt, es kündigte sich was an in Perugia. Letztlich hatten wir jedoch weitgehend Glück, und das ganz große Gewitter entlud sich in einer Nacht. So konnten wir wie üblich lange durch die Stadt laufen, die wirklich viel zu bieten hat. Das Schöne an Perugia ist, dass die Stadtentwicklung nicht wie…

Venedig, und dann einmal quer durch Umbrien

In Venedig fuhren wir am Pfingstsonntag die Vogalonga bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen. Paddeln zwischen Markusplatz, Burano, Murano und auf dem Canale Grande unter der Rialtobrücke hindurch ist nach wie vor ein Erlebnis besonderer Art. Dennoch werden wir so bald keine Vogalonga mehr fahren. Das liegt primär an der offensichtlich wachsenden Zahl von arschrutschenden…

Was haben (fast) alle toskanischen und umbrischen Städte gemeinsam?

Wenn toskanische Kleinstädtchen etwas gemeinsam haben, dann sind es die wirklich imposanten Plätze und die Paläste – hier der 1332 erbaute Palazzo dei Consoli am Hauptplatz von Gubbio. Und wenn Touristen aus nördlicheren Gefilden etwas gemeinsam haben, dann ist es das Herumlaufen in der größten Mittagshitze… Gegenüber steht der Palazzo dei Priori, der heute das…

Es ist heiß in Venedig

Die wenigen verbliebenen Venezianer meiden die Mittagshitze. Die Plätze fernab des Wassers sind verlassen. Und alle, die es noch können, lassen Rollläden herunter und sperren die Sonne aus. Die rundliche Fahnenträgerin auf dem alten Zollgebäude sucht nach Wind, der nicht weht. Nur die Touristen können de Hals nicht voll kriegen, obwohl sich auch hier erste…

Wo ist Alice?

Katzen und Hunde kennt man ja auf Campingplätzen. Auf diesem am Ufer des Wörthersees, der am Rande von Klagenfurt für drei Nächte unser Domizil war, lief jedoch anderes Getier zwischen den Wohnmobilen herum. Erst besuchte uns ein bettelndes Entenpaar und dann hoppelte da auch noch ein Deutscher Riese durch die Gegend. Auf dem Wörthersee absolvierten…

Goahns oaf da Oalm?

Das war die Frage einer alten Frau am Nebentisch beim Frühstück im Biobergbauernhof vor ein paar Tagen in der Steiermark. Gemeint war die 30-köpfige Rasselbande auf Klassenreise, die dort am zweiten Tag unseres Aufenthalts Einzug hielt und Leben in die Bude brachte. Ob die Kids nun auf die Alm wanderten, wissen wir nicht. Uns zog…

Brotzeit – vorher, nachher

Für Leute in unserem Alter ist die Steiermark eher nicht besonders sexy (hallo Traudl!). So hab ich eigentlich auch immer gedacht: Da kann man mit 70 dran denken, dort mal Urlaub zu machen. Vor ein paar Jahren verschlug es mich zufällig für einen Vortrag in die Nähe von Graz. Da ich danach einige Tage ranhängen…

Alles nur Fassade

Die meisten werden mit Prag wohl Jugendstilarchitektur verbinden. Aber auch Art Deco hat hier spannende und vor allem noch bis weit in die Nachkriegszeit wirkende Spuren hinterlassen. Die Strenge der Formen setzt sich teils bis heute fort. Was heute ziemlich in die Tage und herunter gekommen aussieht, war zum Zeitpunkt des Baus sicher Inbegriff modernen Wohnens….

Papst und Paparazzo

          Wer wie dieser unbekante junge Mann so dreist den Auslöser drückt, darf sich nicht beschweren, dass er auch irgendwo auf einem Bild erscheint… Aber bei dem Motiv nahe der Prager Burg konnte ich auch nicht widerstehen!

Da rockt die Karlsbrücke

Wo sonst, wenn nicht auf der Karlsbrücke kann man in Prag Kleinkunst und Lebenskünstler erwarten? Das meiste, was da so angeboten wird an Künstl(er)i(s)chem ist eher der Kategorie Kitsch zuzuordnen. Und auch die obligatorischen unmotivierten Akkordeonquäler südosteuropäischer Herkunft sind natürlich vertreten, um gegen Bares „Zigeunercharme“ sprühen zu lassen. Zwischen all dem Mittelmäßigen und Unterirdischen waren…

Nässe

Von wegen Wonnemonat Mai. Unser Start in den Urlaub drohte in Dresden im Regen unterzugehen. Vierzig cm hohe Fontänen aus Gullideckeln waren durchaus sehenswert. Dort konnten wir die binnen Minuten in dem Wolkenbruch zum See gewordene Straßenkreuzung noch umfahren. Wenige Kilometer weiter in Tschechien fehlte uns dieses Glück. Auf der Bugwelle eines Lastwagens arbeiteten wir…

Neulich nochmal in Singapur

Letzten Sommer hatte ich nicht gedacht, so schnell wieder im Stadtstadt dicht über dem Äquator zu sein. Aber wenn man schon mal eingeladen wird… Das Sands, den Singapore Flyer (das Riesenrad links der Bildmitte) und das irre Gebäude des Technologiemuseums gleich links neben dem Sands konnte man am besten vom Standort des Merlion, des Wahrzeichen…

Deutschland, ein Wintermärchen

Märchenhaft wirkte diese Allee auf Rügen schon, aber winterlich? Okay, die Bäume sind kahl, aber auf ein bißchen Schnee hatten wir Ende Dezember schon gehofft. Letztendlich haben wir weder wirklich winterliche noch die vor inzwischen mehr als zwanzig Jahren versprochenen blühenden Landschaften im Nordosten gefunden. Immerhin gehts auch bunter, wie hier in Wismar. Miesepeter könnten…

Hundsgemein!

Das ist gemein So gemein Hundsgemein! Das ist gemein So gemein Hundsgemein! Kasper sieht das ganz genau so wie es die Jungs von Ideal schon 1980 sangen…

Norddeutsche Backsteingotik trifft dänische Postmoderne

Kurz nach Weihnachten 2013 in Wismar. Sankt Marien war uns bei unserem letzten Besuch, der ja auch schon wieder einige Jahre zurück liegt, überhaupt nicht aufgefallen… Ist letztlich aber wohl auch nicht weiter verwunderlich, weil die Kirche damals nur eine Ruine war und nicht auf unserem Kurs lag. Der ging mehr an die Drehorte von…

Nicht die Osterinsel, Dänemark im Herbst

Noch vor Florenz hatten wir uns einen Wochenendtrip ins südwestliche Dänemark gegönnt. Ribe ist eine alte Wikingerstadt und bietet im Herbst ein Naturschauspiel ganz eigener Art: Hunderttausende von Staren machen hier auf ihrem Weg nach Süden in die Winterquartiere Rast. Und bei Sonnenuntergang erlebt man mit etwas Glück massenhafte Flugakrobatik beim Anflug auf die Schlafplätze….

Die Wiege des modernen Welthandels

Prato war einst das Weideland für Florenz, darauf weist der Name hin. Und obwohl es heute beinahe gänzlich im Schatten der großen Kunstmetropole versunken ist, weist auch Prato einige historische Schätze auf. Dass vergleichsweise wenige Besucher den Weg in die Stadt finden, trägt zu ihrem Charm nur noch umso mehr bei. Alles geht mindestens drei…

Die Stadt der Lumpen

Nichts läge mir ferner, als den geschätzten Bürgern von Prato zu nahe zu treten. Nicht sie sind gemeint, sondern vielmehr der „Rohstoff“ der ihnen über lange Zeit Wohlstand beschert hat. So nah an Florenz gelegen durfte sich die Stadt in der Renaissance zwar an der Schafzucht und der Wollproduktion beteiligen. Die Verarbeitung hochwertiger Wollqualitäten blieb…

Vor den Toren von Florenz

Wenn man wie wir eine Woche lang nur zwischen den steinernen Zeugen der machtvollen und reichen Vergangenheit von Florenz unterwegs ist und in der Innenstadt von Museum zu Museum läuft, bekommt man schonmal einen Koller. Weit und breit kein Grün, keine Bäume, kaum mal Pflanzen. Erst nach Tagen wurde uns bei einem Besuch im Boboli…

Typisch Florenz?

Was sind denn nun die typischen Bilder von Florenz. Schietwetter im Oltrarno kommt da ja wohl kaum jemandem in den Kopf. Und auch Reisende, die vor dem Regen am Portal der Santa Maria Novella Schutz suchen mag man kaum als typisch für einen Besuch in Florenz sehen. Postkartenidylle ist angesagt. Das ist doch das florentinischste…

Madonne col bambini

Bevor die Weihnachtszeit 2013 mit dem Jahresende endgültig vorbei ist, muss dem weihnachtlichsten aller Motive Tribut gezollt werden. Und wenn man einem Motiv in Florenz wirklich nicht entgehen kann, dann ist es die Madonna mit dem Kinde. Schier unendlich sind die Variationen, in denen diese meist jungen Damen mit ihren Babys dargestellt werden. Erinnern diese…