Corte – Uni-Stadt im Schutz der Burg

End sind sind wir auf dem Weg, haben den autoreparaturbedingten Zwangsaufenthalt in Saint Florent ebenso wie unser Mietauto in Bastia hinter uns gelassen. Gepäck vom Mietwagen in unser Auto umladen, Mietwagen in einem Vorort von Bastia abgeben, mit dem Taxi durch den Stau zurück, durch Bastia schlendern bis zum Ende der Siesta, Auto auslösen, Besuch…

Nice

Das kann man ja  nun französisch aussprechen – dann ist es Nizza, die nächste Station auf dem Weg nach Korsika. Oder man spricht es englisch aus – und das ist die Stadt an der Côte d’Azur ja auch: nett. Und Engländer rennen hier auch nicht erst seit vorgestern ebenfalls ziemlich zahlreich herum, haben vielleicht den…

Serre de la Madone

Der Garten Serre de la Madone erstreckt sich vor den Toren Mentons an einem Berghang. Ein Major Lawrence Johnston hat hier unzählige Exoten angesiedelt, die er von Reisen durch Asien, Afrika und Australien mitgebracht hatte. Hier kann man ganze Tage verbringen und nach jeder einzelnen Wegbiegung immer neue Pflanzenwelten entdecken.          …

Le Palais Carnolès

Im Zitrusgarten des Palais Carnolès Im Palais befindets sich heute das Museum der schönen Künste. Der Garten selbst is mehr ein Arboretum, in dem etwa 400 Zitrusbäume wachsen. Ca. zwanzig Arten sind bestimmt, aber an vielen der teils schon recht alten Bäume steht ein Schildchen, wonach die Sorte erst noch identifiziert werden muss. Einige der…

Geniale Ausstellung

Nicht weit entfernt von Brest befindet sich eine kleine ehemalige Abtei. Heute beherbergt sie neben einem herrlichen kleinen Kreuzgang einen hübschen Klostergarten und vor allem wechselnde Ausstellungen unter freiem Himmel. Hier waren es Hochzeiten in verschiedenen Einwandererkulturen und Religionen.

Kunststück am Ende der Welt

Das Chateau de Trévarez im Finistère hat sich der modernen Kunst und der Pflege der Gartenkunst verschrieben. Da muss dann auch schon mal das Haupthaus dran glauben. Es ist allerdings längst nicht so alt wie es scheint. Hier hat sich einer der Reichen vor gut hundert Jahren ein historisierendes Schloss in neogotischem Stil mit allen…

Herbst im Weinland

Die letzten Tage unserer Reise verbrachten wir in der Umgebung von Stellenbosch mit Spaziergängen, Picknicks und Genießen auf den Weingütern… An einem Tag sahen wir auf der Straße eine Kolonne Oldtimer, der wir spontan folgten. Zunächst wähnten wir uns in der Provence inmitten von Lavendelfeldern. Andernorts gab es auch Olivenhaine. Das Ziel der Kolonne war…

Altes europäisches Handwerk im Weinland

Die Holländer brachten ihre Architektur mit nach Südafrika und wollten auch auf Reetdächer nicht verzichten. Gut, dass hier im Cape Floral Kingdom einige Pflanzen dafür gut geeignet sind. So blüht in Stellenbosch und Umgebung bis heute aufgrund der ungebrochenen Nachfrage dieses alte Dachdeckerhandwerk. Am Sonntag wartet die Kirche und in der Arbeitspause eine improvisierte Partie…

Holländische Weingüter

Dass in Holland kein Wein angebaut wird, weiß man ja. Aber Holländer haben in Südafrika hervorragende Bedingungen für den Weinanbau gefunden, als sie sich hier niederließen. Später kamen auch noch die Hugenotten dazu und machten die Region um Stellenbosch und Franschhoek zum Weinparadies. Die Weingüter mit ihren historischen Gebäuden im kapholländischen Stil und hier auch…

Beton, Glasscherben und die Bibel

Keine Ahnung, ob Miss Helen jemals etwas von Picassiette, dem genial durchgeknallten Friedhofsgärtner im französischen Chartre gehört hatte, der sich sein eigenes Haus gebaut hatte und dann über Jahrzehnte mit überwiegend biblischen Szenen verzierte – Betonfiguren und Mosaiken aus Scherben. Wohl eher unwahrscheinlich, denn Miss Helen begann ihr Werk wohl in der zweiten Hälfte der vierziger…

Colours of Cape Town

Der bunteste Teil von Kapstadt ist mit Sicherheit das sogenannte Malayenviertel. Hier siedelten sich in der Tat vor langer Zeit malayische Arbeiter am Kap an. Und auch heute noch leben einige ihrer Nachfahren hier, obwohl sie im Zuge der Gentrifizierung wohl auf mittlere Sicht verdrängt werden. Ob die andernorts fehlende expressive Farbigkeit immer noch den…

Im Wald der Monster von Bomarzo

Nun kommen endlich auch die Bilder aus Bomarzo, das eigentlich unser Ziel war, als wir zufällig in Bagnoregio landeten. Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bevölkern riesige steinerne Fabelwesen das bewaldete Anwesen, das einst dem letzten Feudalherrn von Bomarzo gehörte. Dieser Vicino Orsini ließ den „Park“ zwischen 1552 und 1585 als Heiligen Wald anlegen,…

Königlich baden

Königlich baden, das versprach unsere nächste Etappe nach Rom – der runde und tiefe Vulkansee von Bolsena, an dessen Ufer wir für einige entspannte Tage mit Paddeln, Baden und Ausflügen Quartier bezogen. Der See hat es allerdings in sich. Jedes Jahr ertrinken hier unbedarfte Menschen. Selbst das Paddeln ist nicht ohne, denn nach einer absolut…

In Memoriam

Ein bißchen morbide sind diese Portraits ja schon. Gerade in ihrer Vergänglichkeit spiegelt sich jedoch auch die ästhetische Anziehungskraft nicht nur dieses Friedhofs in Rom. Dieses imposante Grabmal gilt dem Andenken an einen berühmten Pionier der Fliegerei, den ein Absturz sein Leben kostete.

Kolossal

Das ist vieles in Rom. Geschichte auf Schritt und Tritt. Im wahren Sinn des Wortes. Es gibt wohl keinen Quadratmeter in der Innenstadt, unter dem nicht die Trümmer der langen Geschichte schlummern. Für Städtebauer ein Albtraum, für Archäologen ein Traum. Natürlich ist das Colosseum der kolossalste der Kolossalbauten. Was überrascht, ist die extrem starke Verwendung…

Größenwahn im Schlafzimmer

Sein Schlafzimmer ließ der Erbauer der späteren Villa Farnesina in Trastevere von Sodoma mit der Hochzeit von Alexander dem Großen mit der persischen Königstochter Roxane schmücken. Überall treiben Putten ihr Unwesen. Auf dem Baldachin wühlen sie in den Laken, und das Gezerre an Roxane, die auf der Bettkante sitzt, soll man als lustvolles Entkleiden lesen….

Kunst und Kohle in Trastevere

Stadtauswärts über den Tiber kommt man in den netten Stadteil Trastevere. Eine der wichtigsten kulturellen Adressen ist die 1508-1511 erbaute Villa des toskanischen Bankers Chigi. Der Bauherr hatte sich nicht lumpen lassen und und Raffael und Co. mit der Ausmalung seines Hauses beauftragt. Allerdings hatte der erste Hausherr nicht wirklich lange etwas von dem Gebäude,…

piazze romane

Klar ist Rom tendenziell irre touristisch. Und neben den üblichen verkitschten Stadtansichten und Darstellungen von bella Italia in Öl, die man eigentlich seit den 1960er Jahren ausgestorben wähnte, laufen, lungern, „schweben“ auch an allen Ecken und Enden schräge Typen durch die Gegend. Indisch anmutende Schwebekünstler hatten in der Ewigen Stadt gerade besonders starke Konjunktur. Wenn…

Mahlzeit 2

Ein Rombesuch ist nicht vollständig ohne Abstecher in den Vatikan. Und wenn man schon mal in einem kirchlichen Gästehaus wohnt und für ein Treffen von Alumni einer kirchlichen Schule da ist, dann ist am Sonntagsvormittag ein Besuch auf dem Petersplatz fast schon Pflichtprogramm. Ohne Fernglas oder starkes Teleobjektiv ist der alte Franziskus allerdings kaum zu…

Perspektiven der Macht

An unserem ersten Nachmittag in Rom wanderten wir ziellos durch die Innenstadt, um zunächst unabhängig von allen Reiseführern ein Gefühl für die Stadt zu entwickeln. Die erste Kirchentür, die wir öffneten, führte uns ahnungslos gleich in die Mutterkirche des 1534 gegründeten Jesuitenordens. 1584 geweiht wurde sie mit der Ausdehnung der Macht des Ordens zum Vorbild…

Hier gehts um die Wurst

Die kleine umbrische Stadt Norcia gilt in Italien als Inbegriff für Wurst und Schinken. In vielen Ecken des Landes heißen Fleischer, die sich auf Wurst und Schinken aller Art spezialisieren, daher Norcineria. Das kleine Städtchen selbst scheint bevorzugter Halt für Rentnerbutterfahrten zu sein. Es ergossen sich an dem regnerisch düsteren Tag unseres Abstechers hierhin ganze…

Spoleto

Das Wetter spielte nicht gerade sommerlich, als wir hier unterwegs waren. Jeden Moment drohte ein Regenguss. Noch vor dem Stadtrundgang, auf dem uns dann tatsächlich ein Schauer erwischte, stärkten wir uns im Bioladen. Unser unübertroffener Reiseführer riet zu dieser Alternative zum fleischlastigen Essen der Region. Der Bioladen Il Biologico an der Ponte Garribaldi in der…

Himmel und Hölle in Assisi

Wie die allermeisten Städte der Toskana liegt Assisi malerisch an einem Bergrücken. Aus der Ferne wirkt das Pilgerstädtchen auch wirklich idyllisch. Man sieht eben die pilgernden Massen nicht sofort, die sich Busladung für Busladung in die mittelalterlichen Gassen ergießen. Keine der Kirchen im Bild ist übrigens DIE des Heiligen Franziskus. Die würde sich jenseits des…

Auf und ab durch Perugia

Wie schon im letzten Eintrag gesagt, es kündigte sich was an in Perugia. Letztlich hatten wir jedoch weitgehend Glück, und das ganz große Gewitter entlud sich in einer Nacht. So konnten wir wie üblich lange durch die Stadt laufen, die wirklich viel zu bieten hat. Das Schöne an Perugia ist, dass die Stadtentwicklung nicht wie…

Was haben (fast) alle toskanischen und umbrischen Städte gemeinsam?

Wenn toskanische Kleinstädtchen etwas gemeinsam haben, dann sind es die wirklich imposanten Plätze und die Paläste – hier der 1332 erbaute Palazzo dei Consoli am Hauptplatz von Gubbio. Und wenn Touristen aus nördlicheren Gefilden etwas gemeinsam haben, dann ist es das Herumlaufen in der größten Mittagshitze… Gegenüber steht der Palazzo dei Priori, der heute das…

Typisch Florenz?

Was sind denn nun die typischen Bilder von Florenz. Schietwetter im Oltrarno kommt da ja wohl kaum jemandem in den Kopf. Und auch Reisende, die vor dem Regen am Portal der Santa Maria Novella Schutz suchen mag man kaum als typisch für einen Besuch in Florenz sehen. Postkartenidylle ist angesagt. Das ist doch das florentinischste…

Madonne col bambini

Bevor die Weihnachtszeit 2013 mit dem Jahresende endgültig vorbei ist, muss dem weihnachtlichsten aller Motive Tribut gezollt werden. Und wenn man einem Motiv in Florenz wirklich nicht entgehen kann, dann ist es die Madonna mit dem Kinde. Schier unendlich sind die Variationen, in denen diese meist jungen Damen mit ihren Babys dargestellt werden. Erinnern diese…

Nackt im katholischen Italien

Nackte Körper sind in der europäischen Kunst nun wirklich nichts besonderes. Und gerade die italienische Renaissance ist voll davon. Böse Zungen behaupten nun, dass sowohl Darstellungen biblischer Ereignisse als auch bildliche Rückgriffe auf die griechische Mythologie den Künstlern, Sammlern und Gaffern der Renaissance letztlich nur Mittel zum Zweck waren. Eigentlich ging es nur darum –…

Laubengänge in Äquatornähe

Wie in Südchina sind die traditionellen Straßenzüge Singapurs mit Arkaden ausgestattet, die es Fußgängern zu allen Zeiten erlaubten, unbeschadet von Sonne oder tropischen Regengüssen durch das Viertel zu navigieren. Mal kann man dort Jugendstilkacheln entdecken, mal einen Altar, der zusammen mit dem Hufeisen aus einem ganz anderen kulturelen Kontext das Geschäftsglück garantieren soll. Und manchmal…

Art Deco im Stadtstaat

   Waren es in der Vergangenheit vor allem die typischen chinesischen Häuser im südostasiatischen Stil, die zu Zwecken der Identitätsstiftung und als Touristenattraktionen restauriert und herausgeputzt wurden, so hat Singapur erst vor wenigen Jahren den Wert der baulichen Zeugen jüngerer Epochen entdeckt. Ganz hoch im Kurs stehen derzeit die Gebäude der singapurianischen Art Deco Phase….

Mahlzeit

Das hervorragende und noch dazu ziemlich preiswerte Essen in Singapur wäre allein schon ein guter Reisegrund. Zwar gibt es natürlich auch ausreichend noble Esstempel, doch das schönste Ambiente haben nach wie vor die Foodcourts und Eckrestaurants fürs einfache Volk und jeden Tag. Viel Plastik, keine Deko, bodenständiges Angebot und meist unschlagbar günstige Preise. Allerdings sind…

Moderne Keramik in Yingge

Yingge ist seit einer halben Ewigkeit für die Keramikherstellung bekannt. Als ich Mitte der achtziger Jahre in Taibei studierte, hatte ich einmal einen Taiwanesen begleitet, der als Hüter der Qualität von Fabrik zu Fabrik unterwegs war, um die Produktion von Gebrauchskeramik  im Auftrag großer amerikanischer oder europäischer Kunden zu kontrollieren. Seit ein paar Jahren schon…

Der Garten der Lins

Vor zwanzig Jahren lagen Garten und Villa der Familie Lin noch vor den Toren Taibeis. Heute erreicht man diese kleine Anfang des 20. Jahrhunderts angelegte Oase mit der U-Bahn. Taibei ist um ihn herum gewachsen, konnte den Garten aber nicht gänzlich verschlucken – zur besonderen Freude der Nachbarn. Im typischen Stil des südlichen Fujian errichtet,…

Reformdörfer im Migrantenland

Nicht nur Villen und Wehrtürme wurden von den Migranten in den Dörfern rund um Kaiping gebaut, obwohl diese heute die spektakulärsten Gebäude darstellen und zum größten Teil dafür verantwortlich sind, dass Dörfer wie hier Jinjiangli unter Schutz gestellt wurden. In einigen Dörfern wurden mit Hilfe der Überweisungen und der Ideen der Migranten im Ausland geradezu…

Von Wehrtürmen und Villen

Die Region um Kaiping herum ist voll von Überraschungen. Schon vor Jahren sah ich durch Zufall ein Foto eines Wachturms, der mich stark an die Gebäude erinnerte, die ich im Chettinad in Südostindien gesehen hatte. Dabei handelte es sich um große Klanhäuser in einer sehr dörflichen Gegend Tamil Nadus. Die Leute hier waren seit dem…

Gegen den bösen Blick – und Vampire?

Der Spiegel mit den Hexagrammen an der Hauswand ist im ländlichen China heute wieder allgegenwärtig. Wie wohl fast überall auf der Welt soll er den bösen Blick und Dämonen abwehren. Das rote Gefäß, das am Morgen jeweils ein brennendes Räucherstäbchen aufnimmt, ist recht typisch für Guangdong. Ob in diesem Dorf keine 150 km von der…

Vor und hinter verschlossenen Türen

Anders als den Ladenzeilen fehlen den westlich beeinflussten Wohnhäusern, die vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn der vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts als Ausdruck von Modernität in Beton errichtet wurden, die typischen Arkadengänge. Dafür weisen die meisten trotz  aller Urbanität ein spezifisches Element ländlicher Architektur auf: Eine traditionell aus horizontalen Holzstangen bestehende Schiebetür,…

Guangzhou wie aus längst vergangener Zeit

Wie jede chinesische Stadt hat sich auch Guangzhou insbesondere seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre massiv verändert. An die Stelle der an das Klima so gut angepassten alten Häuser, die in ihrer Hybridität europäisch-chinesischer Baustile und mit ihren endlosen, schattenspendenden Arkadengänge früher das Stadtbild bestimmten, sind die selben gesichtslosen Hochhausblöcke wie  überall in China…

Bitte nicht vom Beckenrand springen!

Augenzwinkernde Abschlussarbeit des Jahrgangs 2013 im Studiengang Kunst der Hong Kong Baptist University. Fehlt nur noch der Bademeister auf dem Hochsitz hinter Glas.

Buddhistische Oase

Mitten drin im Hongkonger Hochhausmeer und unweit der U-Bahnstation Diamond Hill befindet sich einer der neuesten und schönsten Templel Hongkongs. Die Holzkonstruktion des Nonnenklosters mit den weiten Höfen ist eine Oase der Ruhe. Und vor seinen Toren erstreckt sich ein ebenfalls vom kloster gemanagter chinesisch-japanischer Garten mit einem zwar teuren aber sehr entspannenden Teehaus.

Kein Tempelfest ohne Oper

Direkt neben der berühmten Kirchenruine, die das Wahrzeichen Macaos ist, drückt sich ein winziger Tempel an eine Wand. Hier wird in Form eines kleinen Jungen Nuozha als Schutzgott der Stadt verehrt. Erst im 19. Jahrhundert in den volksdaoistischen götterhimmel aufgenommen, soll er die Stadt von einer Epidemie befreit haben. Sein imaginärer Geburtstag ist Anlass zum…

Geld regiert die chinesische Welt

  Das war wohl schon immer so. Was heute die Banken sind, waren früher die Pfandhäuser. Schon immer haben sich die Leute um Kopf und Kragen gebracht und das letzte Hemd verspielt oder sich im Handel gründlich verspekuliert. Leihhäuser waren oft die letzte Rettung, erfüllten aber auch eine wichtige Rolle als Quelle kurzfristiger Kredite. In…

Fortschritt und Tradition

Ein Schaufenster in Brandenburg, kitschig, aber auf der Höhe der Zeit… Beim Stadtrundgang in der ostersonntäglichen Kälte gab es immer wieder Hinweise auf die unerwartete avandgardistische Vergangenheit und verschiedene wirtschaftliche Blütezeiten der Stadt. So florierte hier seit dem späten Mittelalter die Herstellung eines Barchent genannten und für damalige Verhältnisse sehr modernen Stoffes aus einer Leinen-Baumwollmischung,…

Mission accomplished – Nachtrag aus San Francisco

Seit einer Woche liegt San Francisco nun wieder jenseits des gro??en Teiches. Am Sonntag nach Abschluss der Konferenz lud das sch??ne Wetter zu einem ausgedehnten Spaziergang durch die ??lteste Nachbarschaft der Stadt. Wo heute die Latinos einen ganz…

Fisheye view

Das Foto wird der Realit??t leider nur bedingt gerecht, gibt aber zumindest einen ersten Eindruck von den Dimensionen dieses Teilbereichs der G??rten von Villandry. Die geometrischen Anlagen im Vordergrund sollen verschiedene Arten von Liebe symboli…

Gartenkunst

Anders als das kleine Chateau Chenonceau ist Schloss Villandry nicht f??r seine Geb??ude oder seine fr??heren Bewohnerinnen ber??hmt sondern f??r seine formalen franz??sischen G??rten – die gr????ten ihrer Art in Frankreich. Und tats??chlich ??bt die keinesw…

Chenonceau zum Dritten

Abgesehen von der Prachtentfaltung im Schlossinneren, die noch durch saisonal angepasste und extravagante riesige Blumenarrangements unterstrichen wird, ist dieser Ort auch reichlich geschichtstr??chtig. Im Zweiten Weltkrieg etwa markierte der Flus…

Annäherung

Wie n??hert man sich einem Wasserschloss stilvoller an als zu Wasser? Dank geb??hrt unserem perfekten Gastgeber in einem nahe Chenonceaux gelegenen und zum Chambre d’h??te umgestalten herrschaftlichen Jagdgut f??r die Anregung, als er unsere Kajaks au…

Weiter im Zeitraffer

Chateau Chenonceau ist wohl das einzige Schloss, das sich als Br??cke ??ber einen Fluss spannt. 1513 nach dem Abriss einer Wehrburg am Nordufer des Cher als kleines Wasserschloss mit Br??cke angelegt, erhielt es in den folgenden Jahrzehnten durch ins…